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Da ich euch ganz bald eine wunderschöne Boudoir-Strecke präsentieren möchte, wollte ich euch heute erstmal etwas über diesen Bereich der Fotografie erzählen, denn nicht jedem ist dieser Begriff vielleicht so geläufig. Dafür habe ich mal ein bisschen im Internet recherchiert und herausgefunden, dass der Begriff vom französischen Verb „bouder“ kommt, was „schmollen, schlecht gelaunt sein“ bedeutet. Damit bezeichnet wurde dann ein kleiner Raum, in den die Dame des Hauses sich zurückziehen konnte. Mit Schmollen oder gar schlechter Laune hat die Boudoir-Fotografie allerdings glücklicherweise nichts zu tun. Sondern da kommen wir zur späteren Bedeutung, nämlich der eines Ankleidezimmers. Die Boudoir-Fotografie wirft sozusagen einen Blick ins Ankleidezimmer und zeigt Frauen in schöner Wäsche und eleganten Posen. Allerdings sind wir nicht limitiert auf das Ankleidezimmer – glücklich darf sich die Dame schätzen, die überhaupt über so etwas verfügt – sondern es kann auch ein anderes Zimmer oder gar die Natur als Kulisse dienen. Boudoir steht für mich für Sinnlichkeit und Eleganz, aber gleichzeitig auch für Natürlichkeit und Intimität. Es geht dabei nicht darum, so wenig wie möglich an zu haben, sondern in meiner Fotostrecke werde ich euch zeigen, dass auch nur wenig Haut zu zeigen, unheimlich attraktiv sein kann.

Ganz wichtig ist dabei, dass Frau sich wohlfühlt. Damit das klappt, lernen wir uns vor dem Shooting besser kennen und trinken einen Kaffee oder Tee zusammen. Für das Wohlbefinden ist es meiner Meinung nach auch wichtig, sich einfach mal so richtig verwöhnen und zurecht machen zu lassen. Deswegen kann ich immer nur empfehlen, eine Hair- & Make-up- Artist dazu zu buchen. Die liebe Alina Balsewicz vollbringt wahre Wunder mit Pinsel und Lockenstab.

Seit ich selbst mal als „Modell“ für Boudoir-Fotos vor der Kamera stand, hat mich die Liebe für diese Art der Fotografie gepackt und ich empfehle jeder Frau zumindest einmal im Leben selbst diese Erfahrung zu machen. Wer sich auch für Boudoir-Fotografie begeistert und mehr darüber erfahren möchte, dem kann ich die Homepage von Boudoir Collective empfehlen. Dort gibt es nicht nur wunderschöne Fotostrecken, sondern auch eine wöchentliche Kolumne von Jeanie Micheel (hier mein Bericht vom Mentoring bei ihr) mit ganz vielen Tipps sowohl für Fotografen als auch für Kundinnen. Ich werde in 2015 auf meinem Blog hoffentlich auch ab und zu aus dem Boudoir-Nähkästchen plaudern können und euch immer mal wieder hinter die Kulissen blicken lassen.

Und die besten Neuigkeiten zum Schluss: ab April 2015 kann ich euch in meinem Boudoir-Homestudio fotografieren! Wenn es endlich soweit ist, könnt ihr euch auf ein tolles „Willkommen“-Special freuen.

Anja Boudoir (1 von 1)